Reifen-Reparatur

Erfahren Sie, wann sich eine Reparatur lohnt

** Reifenreparatur: wesentliche Maßnahme für mehr Fahrsicherheit





Reifenschäden aus Stößen, Schnitten und insbesondere Stichen ereignen sich besonders häufig, etwa durch eingefahrene Nägel. So sinkt oft die Lebensdauer von Reifen, speziell durch Luftverlust mit nachfolgendem Walken.


Walken von Reifen

Walken verformt Werkstoffe, etwa Reifengummi, durch Drücken und Ziehen. Dies geschieht verstärkt bei Reifen mit zu niedrigem Luftdruck, wodurch deren Rollreibung steigt. Dann wandelt sich die Bewegungsenergie des Wagens zu einem größeren Teil in Reifenwärme -- Ihr Kraftstoffverbrauch steigt und der sich aufheizende Reifen altert schneller bis hin zum gefürchteten Platzen des Pneus.

Gerade die Auflagefläche von Vollgummi- bzw. Luftreifen verformt sich beim Fahren -- sie walkt. Hebt der rollende Reifen diese Fläche wieder vom Untergrund ab, nimmt sie praktisch wieder ihre ursprüngliche Form ein. Dieses Verformen und Entspannen als Walken reibt letztlich innere Reifenteile aneinander, was bereits beim normgerechten Reifendruck merklich Reibungswärme erzeugt. Weil sich dabei also Stoffe im Reifen bewegen, leistet das Walken messbar Arbeit, nämlich Walkarbeit, die Energie und damit Treibstoff kostet. Walkarbeit verschleißt Reifen und erhöht die Wahrscheinlichkeit von Reparatur bzw. Austausch.

Die Kraft zur Walkarbeit erhöht den Rollwiderstand am meisten, der gegen die Antriebskraft Ihres Wagens wirkt (deswegen würden Ihr rollender Wagen ohne Gaspedaleinsatz sogar ohne Luftwiderstand zum Stehen kommen). Damit zahlen Sie an der Tankstelle auch für jene Walkarbeit, deren Wärme zudem Lebensdauer und langfristige Festigkeit von Reifen sowie die Höchstgeschwindigkeit senkt.

Deswegen achten Sie beim Reifenkauf vorzugsweise auf Gummimischungen mit geringer innerer Reibung. So senken Sie im Schnitt Ihre Ausgaben für Reifenreparaturen bzw. -kauf sowie für Kraftstoff langfristig deutlich.


Reifenschäden und Maßnahmen

Manchmal liegen innere Gummi- und Stahl- oder Textilkomponenten von Reifen nach Beschädigungen offen in der Witterung und altern damit schneller. So steigen Unfallgefahren und Ausgaben, dem Ihre regelmäßigen Reifeninspektionen entgegen wirken:

Finden oder vermuten Sie Reifenschäden, suchen Sie schnellstmöglich uns bzw. die nächste Meister-Werkstatt oder Reifenhändlerniederlassung auf. Unsere Fachleute nennen Ihnen nach gründlicher und zügiger Begutachtung noch vor Ort Ihren Handlungsbedarf zu Fahrsicherheit und Ausgabenminimierung.

Gewöhnlich lassen sich Reifen nur bei Laufflächenschäden unter einem halben Zentimeter reparieren -- Schäden an Reifenseiten und Bereichen unmittelbar seitlich von Laufflächen erzwingen leider einen Neukauf. Auch Risse und eher längliche Einschnitte sowie ein geplatzter Reifen erfordern den Reifenaustausch.

Die zumeist auftretenden Schäden sind reparabel, besonders bei Reifen geringer Laufleistung und bei rascher Reparatur. Unübliche Fahr- bzw. Rollgeräusche empfehlen daher stets einen zügigen fachmännischen Reifencheck auf der Hebebühne. Verkehrsrechtlich unbedenkliche Reparaturen erledigen wir dann gerne schnellstmöglich für Sie.

Häufigere Kontrollen des Reifendrucks beugen Schäden gut vor: Schon ein halbes Bar fehlenden Drucks mindert die Fahrsicherheit kritisch. Insbesondere reißen Reifen dann leichter spontan (Reifenplatzer). Speziell bei hohen Geschwindigkeiten oder in Kurven droht dann der nahezu sofortige Verlust ausreichender Richtungs- bzw. Bremskontrolle -- mit dem Risiko verheerender Unfälle. Kollision sowie Überschlagen mit dem Fahrzeug führen leicht zu erheblichen Personen- bzw. Sachschäden.

Gerne mindern wir jene hohen Risiken und auch Unannehmlichkeiten wie einfaches Liegenbleiben mit Reifenschaden für Sie: Lassen Sie kleinere Reifenschäden einfach sofort bei uns reparieren.